Konzerte

Kommende Konzerte:

Wenzels Erben

Die Komponistenklasse Halle, gegründet durch den Komponisten Hans-Jürgen Wenzel ehemals als Komponistenklasse Halle-Dresden, wird dieses Jahr 50. Anlässlich des Jubiläums gibt das Neue Klaviertrio Dresden ein Konzert mit Werken der drei ehemaligen Schüler Alfred Holzhausen, Michael Flade und Konrad Möhwald. Komplettiert wird das Programm durch ein Klaviertrio der heutigen leitenden Dozentin der Klasse, Karoline Schulz. Alle Stücke wurden für Neues Klaviertrio Dresden komponiert, bei dem Trio von Alfred Holzhausen handelt es sich zudem um eine für das Projekt geplante und beauftragte Uraufführung.

° Michael Flade (*1975) Spiel: seltsam attraktiv
  Komposition für Violine, Violoncello und Klavier in einer interaktiven Klanginstallation (2008)

° Konrad Möhwald (*1973) Trio Nr. 2 für Violine, Violoncello und Klavier (2005)
° Alfred Holzhausen (*1974) neues Werk – Uraufführung (2026)
° Karoline Schulz (*1973) Bilderbuch für Klaviertrio (2015)

Vergangene Konzerte:

Tripel

Programm: 
Carsten Hennig – Re:inszenierung (2026) UA
Lydia Weissgerber – winzige Schlucht vor jedem Ton (2026) UA
Alfred Holzhausen – Klaviertrio (2023)
Friedemann Stolte – kompostiv – zukunftsmusik III (2026) UA
Christian FP Kram – Creeping out of circles (2003)
Knut Müller – Auf keiner Stätte zu ruhn (2026) UA

19. Mai 2026, 19:00 Uhr, Dresden, SLUB, Klemperer Saal, Zellescher Weg 18
20. Mai 2026, 19:30 Uhr, Chemnitz, Morgner Archiv, Agricolastr. 25
21. Mai 2026, 19:30 Uhr, Leipzig, Kulturhof Gohlis, Eisenacher Str. 72

Das Klaviertrio (Violine, Violoncello und Klavier) gehört zu den traditionsreichsten — vielleicht zugleich traditionsbeladensten — Gattungen der Kammermusik. Das Erbe von Beethoven und Schubert wirkt auf zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten nicht abschreckend, sondern stellt eine produktive Reibungsfläche dar. Aus diesen „Funken der Auseinandersetzung“ entstehen immer wieder neue Werke, die das Genre erweitern oder neu definieren. Lydia Weißgerber, von der ein neues Klaviertrio zu hören sein wird, formuliert es so: „Oft hört oder liest man: Ein Komponist kann heute auf alles zurückgreifen, was die Musikgeschichte bietet. Das klingt großzügiger, als es ist – denn wo alles geht, wird es umso schwerer, das Unerwartete, Berührende freizulegen. Trotzdem empfinde ich es als wunderbare Aufgabe, Formen zu suchen, die Gewohntes wieder fernrücken und, wenn man Glück hat, Altbekanntes als Neuland empfinden lassen.“
 
Das „Neue Klaviertrio Dresden“ fördert diese Bestrebungen seit Jahrzehnten, regt Neukompositionen an und schafft so die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Literatur für diese Besetzung. Neben der Komposition von Lydia Weißgerber erklingen Werke von Carsten Hennig, Alfred Holzhausen, Friedemann Stolte, Christian FP Kram und Knut Müller.
 

Chemnitz.Komponieren.Heute

Di, 2.12. 19 Uhr Chemnitz, Morgnerarchiv, Agricolastraße 25, 09112 Chemnitz

Mi 3.12 19 Uhr Berlin, Saitenflügel, Alt-Lietzow 12, 10587 Berlin

Do 4.12. 19 Uhr Klemperer-Saal SLUB Dresden, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden

Nicht nur Leipzig, Dresden, Weimar und Berlin haben bedeutende Komponist:innen hervorgebracht, auch aus Chemnitz stammen wichtige Vertreter der älteren wie jüngeren Musikgeschichte. Aber gibt es eine spezielle Chemnitzer Schule? Eine Sprache, die die hier sozialisierten Komponist:innen eint? Dieser Frage geht das Konzertprogramm, das Klaviertrio-Werke Chemnitzer Komponist:innen aus den jüngst vergangenen Jahrzehnten vorstellt, nach und lädt ein, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken.

Freuen Sie sich auf das folgende Programm:

Rainer Kunad (1936-1995): Konzertantes Klaviertrio in einem Satz (1958) („Concerto ekstatico“)

Malin Bång (*1974): Kaolin (2023)

Ekkehard Klemm (*1958): Visions & Memories (2025). UA, Auftragswerk

Friedrich Goldmann (1941-2009): Klaviertrio in zwei Sätzen (1978): 1. Satz Allegro

Torsten Reitz (*1985): Gute Geister (2025). UA, Auftragswerk

Jonas Otte (*2000): īn nīz bogzarad („This too shall pass“) für Klaviertrio (2025)